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Unverhofft in der Planungsverantwortung - Risiken richtig einschätzen und vermeiden

Veranstalter: BWI-Bau Veranstaltungstyp: Tagesseminar
Ort: Stockdorf (bei München)
Ansprechpartner: Kundenbetreuung

Frau Tenhaaf: (0211) 6703-293
Bescheinigung: Teilnahmebescheinigung
Kosten: 490,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer
Kosten (brutto): 583,10 EUR
Rabatt: bis zum 01.06.2017 50,00 EUR (brutto: 59,50 EUR) Frühbucherrabatt
Referenten:
  • RA'in Dr. Birgit Franz
  • RA Dr. Andreas Bahner
  • Leinemann Partner Rechtsanwälte, Köln
Zeitraum: 13.07.2017
13.07.2017
Ort:Stockdorf (bei München)

Detailausschreibung - Die Anmeldung finden Sie auf der letzten Seite. Online-Anmeldung

 

Unverhofft in der Planungsverantwortung
Risiken richtig einschätzen und vermeiden

 

Inhalt

  • Übernahme von Planungsverantwortung im Zuge der Ausschreibung
    - Produkt, Herkunft, Verfahren oder Marke "… oder gleichwertig"
    - Nebenangebote

  • Übernahme von Teilplanungsleistungen

  • Angeordnete Planungsleistungen
    - eingeschränktes Anordnungsrecht gegenüber Bauunternehmen
    - Übernahme zusätzlicher Risiken
    - Anordnungsrecht (Bauunternehmer) gegenüber Planer?
    - Verweigerung der Planung

  • Vergütung zusätzlicher Planungsleistungen / VOB/B oder HOAI?
    - Wirksame Unterschreitung der Mindestsätze der HOAI durch Bauunternehmen?
    - Schadloshaltung des Bauunternehmens

  • Planungsverantwortung in Folge Bedenkenanzeige zur Vermeidung der Mängelhaftung
    - Anzeigepflicht
    - Versäumnis der Anzeige
    - Grad und Tiefe der Anzeige

  • Planungsverantwortung in Folge von Nachtragsangeboten
    - Erstellung des Leistungsverzeichnisses
    - Planung der geänderten Leistung

  • Verhältnis Planungsverantwortung und Bauausführungsverantwortung

 

Ziel

Ziel des Seminares ist es, den Teilnehmern das Bewusstsein möglicher Gefahren bei der Übernahme erkannter wie auch unerkannter Planungsverantwortung zu schärfen. Die Frage, wem von den am Bau Beteiligten die Planungsverantwortlichkeit im Einzelnen obliegt, wird in aller Regel bereits in der Angebotsphase geklärt. So kann beispielhaft schon die Offerte einer "gleichwertigen" Leistung als Alternative zum ausgeschriebenen Produkt die Übernahme der Planungsverantwortung nach sich ziehen. Risikoreicher wird es für die Beteiligten in der Bauausführungsphase, wenn sich aufgrund eines unreflektierten Verhaltens der Vertragspartner die Planungsverantwortung unbewusst verschiebt. Sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer sind daher gehalten, die denkbaren Haftungsfolgen frühzeitig zu erkennen und hierauf entsprechend zu reagieren.

Durch das Seminar werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, sich sachgerecht mit der Bedeutung, dem Umfang und der Tragweite der Planungsverantwortung aus rechtlicher Sicht auseinanderzusetzen. Dies umfasst für Auftragnehmervertreter die Fähigkeit, die möglichen Problemfelder rechtzeitig zu erfassen, als auch für Auftraggebervertreter die Fähigkeit, sich mit der vorliegenden Thematik schon zum Zeitpunkt der Entscheidung für ein Bauvorhaben abschließend zu befassen. Anhand praktischer Beispiele werden die einzelnen Themenbereiche der Planungsverantwortung detailliert erläutert und eine methodische Vorgehensweise zur Handhabung etwaiger Haftungsfolgen vorgestellt.



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