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Einkauf als Wertbringer in Bauunternehmen

Veranstalter: BWI-Bau Veranstaltungstyp: Tagesseminar
Ort: Stockdorf (bei München)
Ansprechpartner: Kundenbetreuung

Frau Tenhaaf: (0211) 6703-293
Bescheinigung: Teilnahmebescheinigung
Kosten: 490,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer
Kosten (brutto): 583,10 EUR
Referent:Dr. Phillip-Alexander Harter, Düsseldorf
23.06.2016
Ort:Stockdorf (bei München)

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Einkauf als Wertbringer in Bauunternehmen

Inhalt

  •   Besonderheiten der Bauindustrie und Kompetenzmodell für 
      den Einkauf
    -
      Facheinkäufer - Strategischer- (Projekt-) Einkäufer - Einkaufleiter
  •   Grundlagen der bauindustriellen Beschaffung
    -  Analyse: interne Anforderungen, Beschaffungsmarkt, Lieferanten etc.
    -  Werkzeuge: Ausschreibung, Verhandlung, Rohstoffmärkte etc.
  •   Strategischer Projekteinkauf
    -
     Besonderheiten der Beschaffung in der Bauindustrie (z. B. bei ARGEN)
    -  Übergreifende Bündelung (z. B. Lieferantenpool, Standardisierung)
  •   Ausblick: Beschaffungsorganisation und weitergehende
      Kompetenzen

 

Ziel

Sowohl die Geschäftsmodelle als auch damit einhergehend die Wertschöpfungstiefe von Bauunternehmen haben sich grundlegend gewandelt. Heute können die externen Ausgaben für Material-, Geräte und Nachunternehmerleistungen in einer Größenordnung von 70 bis 80 % des Umsatzes liegen. Gepaart mit dem zunehmenden Wettbewerbsdruck, in dem sich viele Bauunternehmen befinden, erfordert dies eine professionelle Vorgehensweise bei externen Beschaffungen, seien es nun Materialien oder Nachunternehmerleistungen. 

Zu einer professionellen Organisation des Einkaufs gehört z. B., dass die Anforderungen an die operativen Facheinkäufer, die strategischen Bereichseinkaufsleiter und den Gesamteinkaufsleiter klar definiert sind. Denn nur so kann jeder seinen optimalen Beitrag leisten. Das Seminar stellt die jeweiligen Anforderungsprofile an die verschiedenen Einkaufstätigkeiten vor, die die Grundlage für ein umfassendes Kompetenzmanagement im Einkauf bilden. Gerade die Besonderheiten der Bauindustrie erfordern weitergehende und z. T. andere Kompetenzen als in stationären Industrien.

Nicht nur durch Kompetenzaufbau wird die Wettbewerbssituation des Unternehmens verbessert, sondern auch durch eine intelligente Einkaufsorganisation: In Bauunternehmen ist der Einkauf u. a. dadurch geprägt, dass Beschaffungen durch individuelle Projekte entstehen und nur eine geringe Koordination zwischen den Beschaffungsvorgängen stattfindet. Betrachtet man aber das gesamte Beschaffungsvolumen eines Bauunternehmens, so lassen sich grob drei Hauptblöcke identifizieren: einmaliger Bedarf, quasi wiederkehrender Bedarf und regelmäßiger Bedarf. Je nach Geschäftsmodell des Unternehmens und Professionalität des Einkaufs kann es gelingen, 30 bis 50 % des Bedarfes in einen wiederkehrenden Bedarf zu überführen und somit ein breites Portfolio an Beschaffungshebeln zur Kosten- oder Leistungsoptimierung anzuwenden. 

Neben dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise muss der Einkäufer in der Bauindustrie aber auch die Projektbeschaffung beherrschen und vollumfänglich in der Angebots- und Ausführungsphase eines Projektes eingebunden sein, um hier seinen Beitrag zu leisten. Das Seminar geht detailliert auf diese Herausforderungen ein und stellt in der Praxis erprobte Werkzeuge vor.



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