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Einkauf in Bauunternehmen: Digitalisierung des Workflows im baubetrieblichen Beschaffungsprozess

Veranstalter: BWI-Bau Veranstaltungstyp: Workshop
Ort: Düsseldorf
Ansprechpartner: Kundenbetreuung

Frau Tenhaaf: (0211) 6703-293
Kosten: 350,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer
Kosten (brutto): 416,50 EUR
Rabatt: bis zum 28.12.2016 25,00 EUR (brutto: 29,75 EUR) Frühbucherrabatt (brutto: 29,75 EUR)
Referenten:
  • Dr. Philipp Harter, Amsterdam
  • Dipl.-Ökonom Stefan Nölting, Düsseldorf
08.02.2017
Ort:Düsseldorf

Detailausschreibung - Die Anmeldung finden Sie auf der letzten Seite. Online-Anmeldung

 

Einkauf in Bauunternehmen:Digitalisierung des Workflows im baubetrieblichen Beschaffungsprozess

 

Inhalt

  • Vom Bedarf bis zur Bezahlung
    -  Steigerung der Effizienz, Verbesserung der Transparenz und Beherrschung der Risiken
    -  Strategische Entscheidung: Prozess folgt System - oder folgt das System dem
       Prozess?
    -  Umfang der Digitalisierung des Prozesses
    -  Benutzerfreundliche Systeme versus vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten
  • Vom 3D-Modell zum Angebot
    -  Automatisierung des Beschaffungsprozesses
    -  Anpassung der internen Prozesse
  • Integration der Systeme
    - Das praktische Problem nicht integrierter Systeme
    -  Alternative Vorgehensweisen bzw. Kombination verschiedener Umsetzungsinstrumente

 

Ziel

Einer der wesentlichen Kernprozesse in der Beschaffung ist der "purchase-to-pay"-Prozess. Er beschreibt alle Vorgänge vom Erstellen einer Bestellanforderung bis zur Bezahlung einer Rechnung. Beinahe alle internen und externen Beteiligten am Beschaffungsworkflow sind an der einen oder anderen Stelle in diesen Prozess eingebunden. Mehr noch als andere Beschaffungs-prozesse ist der "purchase-to-pay"-Prozess schon heute durch die Digitalisierung verändert worden. Wir zeigen auf, mit welchen Zielsetzungen die Digitalisierung im Beschaffungsprozess erfolgen kann.

Bis heute ist es allerdings noch keinem Anbieter einer "purchase-to-pay"-Prozess-Software gelungen, sich in der Bauwirtschaft durchzusetzen.
Neben den gängigen Anbietern von ERP-Software sind darüber hinaus eine Vielzahl von Branchen- und Eigenlösungen im Einsatz.

Wie bei jedem Einsatz digitaler Technik gilt auch hier: Die Programme sind nur so gut wie Ihre Benutzer. Vor einer erfolgreichen Digitalisierung des "purchase-to-pay"-Prozesses muss sich daher jedes Unternehmen mit strategischen Fragen auseinandersetzen, z. B.: Sollte das System dem Prozess folgen oder sollte es umgekehrt sein?

Inwieweit möchte man den Prozess exklusiv digital bearbeiten? Hierzu werden wir im Erfahrungsaustausch geeignete Argumente diskutieren.

Bereits heute sind die technischen Möglichkeiten gegeben, um aus einem 3D- beziehungsweise 4D-Modell ein Leistungsverzeichnis zu erstellen. In einem digitalisierten Bauprozess kann so der Beschaffungsprozess vollständig automatisiert werden. Wenn Spezifikationen, Planungen sowie Lieferanten und Nachunternehmer systemseitig hinterlegt sind, kann im digitalisierten Bauprozess der Zukunft die gesamte Lieferanten- und Nachunternehmerauswahl ohne weiteres manuelles Zutun durchgeführt werden. Allerdings erfordert die fortschreitende Digitalisierung große Anpassungen der internen Prozesse sowie erhebliche Investitionen, weshalb die zugrundeliegenden strategischen Entscheidungen überlegt getroffen werden wollen. Wir werden unterschiedliche Entscheidungskriterien vorstellen.



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