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Bauvertragsrecht 2018: Was bleibt von der VOB/B? - Öffentliche Sonderveranstaltung im Rahmen des LL.M.-Studienganges Master Baurecht

Veranstalter: BWI-Bau Veranstaltungstyp: Halbtagesseminar
Ort: Münster
Ansprechpartner: Kundenbetreuung

Frau Tenhaaf: (0211) 6703-293
Bescheinigung: Teilnahmebescheinigung
Kosten: 260,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer
Kosten (brutto): 309,40 EUR
neue Termine auf Anfrage

Detailausschreibung

 

Bauvertragsrecht 2018: Was bleibt von der VOB/B?
Öffentliche Sonderveranstaltung im Rahmen des LL.M.-Studienganges Master Baurecht

 

Inhalt

Seit seiner Schaffung kannte das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) nur den Werkvertrag, unter den sowohl der Vertrag mit dem Schuster über die
Reparatur des Schuhs als auch der Bauvertrag über ein komplexes Bauvorhaben subsumiert wurde.

Seit dem 01.01.2018 definiert das BGB als Unterfälle des Werkvertrages

  • den Bauvertrag,
  • den Verbraucherbauvertrag,
  • den Architektenvertrag und den Ingenieurvertrag,
  • den Bauträgervertrag.

Das neue Bauvertragsrecht gilt für alle ab dem 01.01.2018 geschlossenen baubezogenen Verträge. Es wird zu durchgreifenden Veränderungen führen, die vor allem bei der Vertragsabwicklung zu berücksichtigen sind.

Im Rahmen des berufsbegleitenden Masterstudienganges "Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken" wird in einer sogenannten Sondertoolbox über die Neuerungen des neuen Bauvertragsrechts im BGB informiert:

  • Was ist neu im BGB?
  • Welche Unterschiede bestehen zur VOB/B?
  • Welche Rolle spielt die VOB/B in der Zukunft?

 

Ziel

Es ist üblich, dass bei durchgreifenden gesetzlichen Reformen Rechtsunsicherheiten bestehen. Schon jetzt sind viele Einzelheiten des neuen Bauvertragsrechts in der Literatur hoch umstritten. Dazu gehört vor allem auch die Frage, ob und in welchem Umfang die VOB/B überhaupt noch mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung zu vereinbaren ist.

Die VOB/B ist eine Allgemeine Geschäftsbedingung. Allgemeine Geschäftsbedingungen, die mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung nicht zu vereinbaren sind, sind im Zweifel unwirksam.

Da schließt sich die Frage an, ob die VOB/B - auch zwischen Unternehmern - noch wirksam vereinbart werden kann.

Schwerpunktmäßig konzentriert sich die Veranstaltung auf das Anordnungsrecht und die Vergütungsanpassung, da diese Themen in der Praxis besonders relevant sind.

Die Art und Weise z. B., wie der Gesetzgeber das Anordnungsrecht in das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) umgesetzt hat, ist vollkommen neu:

Mit dem Anordnungsrecht des Auftraggebers korrespondiert der Anspruch des Auftragnehmers auf Anpassung der Vergütung. Für einen Auftragnehmer bietet sich auf der neu geschaffenen Rechtsgrundlage erhebliches Potential zum Nachtragsmanagement - bis hin zu Zahlungstiteln aus einstweiligen Verfügungen. Dieses Rechtsmittel gab es im deutschen Zivilrecht bisher nicht.



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