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durch:

Angebotsausschluss nach VOB/A vermeiden!

Vergabekonforme Angebotserstellung - rechtssicher durch das Vergabeverfahren

Inhalte & Ziele

" Prüfung der Vergabeunterlagen
" Vorgehen bei Unklarheiten in den Vergabeunterlagen und bei Vergabeverstößen
- Bieterfragen und Rügen
- Wahl der falschen Verfahrensart
- Verstoß gegen den Grundsatz der losweisen Vergabe
- (Un-)Zulässigkeit einer produktspezifischen Ausschreibung und der Nennung von Leitfabrikaten
" Ausschluss von Angeboten aus formalen Gründen
- Änderung der Vergabeunterlagen
- fehlende und negative Preisangaben
- Mischkalkulation
- Fehlen von geforderten Erklärungen und sonstigen Nachweisen sowie Pflicht und Grenzen einer Nachforderung
" Ausschluss wegen fehlender Eignung
- Umgang mit negativen Auskünften/Referenzen des Bieters
- Referenzen als Mindestbedingung
- Berufung auf Referenzen von Drittunternehmen (Eignungsleihe)
" Vermeiden sonstiger Ausschlussgründe
- Zulässigkeit von Generalunternehmern, Generalübernehmern und Bietergemeinschaften
- Probleme bei der Änderung in der Person des Bieters
- Doppelbewerbungen
- Vorherige Beratung des Auftraggebers (Projektantenproblematik) und sonstige Interessenkonflikte
" Ausschluss des Angebotes wegen eines unangemessen hohen oder niedrigen Preises
" Chancenoptimierung durch die Abgabe mehrerer Hauptangebote
" Besonderheiten bei Nebenangeboten sowie Angeboten mit geänderten technischen Spezifikationen

(Aktualisierungen des Programms aufgrund neuer Rechtslage möglich.)

Ziel:
Das Vergaberecht ist streng formalisiert. In der Praxis führt dies dazu, dass Bieter - trotz in der Sache vielversprechender Angebote - im Vergabeverfahren nach VOB/A häufig schon allein deshalb nicht erfolgreich sind, weil die formalen Anforderungen an ein Angebot nicht eingehalten werden und die Angebote aus formalen Gründen ausgeschlossen werden. Ferner zeigt die Praxis, dass Bieter auch im Hinblick auf Kalkulationsrisiken oftmals Angebote einreichen, ohne den Auftraggeber aufzufordern, das Risiko abzustellen und vergaberechtskonforme Unterlagen zu erstellen.
Diese Fehler und Risiken können vermieden werden, wenn die Bieter einige grundlegende Regeln bei der Angebotserstellung beachten. Diese Grundregeln thematisiert das Seminar. Es wird die häufigsten Fehlerquellen aufzeigen und Handlungsempfehlungen geben, wie solche Fehler und Risiken vermieden werden können. Dabei berücksichtigt das Seminar sowohl aktuelle ge-setzliche Neuregelungen und Entwicklungen als auch die aktuelle Rechtsprechung.

Referenten

Referenten:
Rechtsanwalt Dr. Matthias Ganske
Fachanwalt für Vergaberecht und Fachanwalt für Verwaltungsrecht,
Partner der Redeker Sellner Dahs Partnerschaftsgesellschaft mbB,
Mitkommentator und Autor zahlreicher Kommentare und Fachbeiträge zum Vergaberecht, Lehrbeauftragter an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, regelmäßige Dozententätigkeit im Bereich Vergaberecht, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Vergaberecht im Deut-schen Anwaltverein, Mitglied des Deutschen Vergabenetzwerks (DVNW).

Termine & Ort

28.10.2021

Details & Kosten

Veranstalter:
BWI-Bau
Bereich:
Das Vergaberecht ist streng formalisiert. In der Praxis führt dies dazu, dass Bieter - trotz in der Sache vielversprechender Angebote - im Vergabeverfahren nach VOB/A häufig schon allein deshalb nicht erfolgreich sind, weil die formalen Anforderungen an ein Angebot nicht eingehalten werden und die Angebote aus formalen Gründen ausgeschlossen werden. Ferner zeigt die Praxis, dass Bieter auch im Hinblick auf Kalkulationsrisiken oftmals Angebote einreichen, ohne den Auftraggeber aufzufordern, das Risiko abzustellen und vergaberechtskonforme Unterlagen zu erstellen. Diese Fehler und Risiken können vermieden werden, wenn die Bieter einige grundlegende Regeln bei der Angebotserstellung beachten. Diese Grundre-geln thematisiert das Seminar. Es wird die häufigsten Fehlerquellen aufzeigen und Handlungsempfehlungen geben, wie solche Fehler und Risiken ver-mieden werden können. Dabei berücksichtigt das Seminar sowohl aktuelle gesetzliche Neuregelungen und Entwicklungen als auch die aktuelle Rechtsprechung.
Zielgruppe:
Geschäftsführer*innen, Projektleiter*innen, Kalkulator*innen und alle wei-teren Mitarbeitenden, die Angebote für öffentliche Auftraggeber erstellen und kalkulieren.
Ansprechpartner (Erstkontakt):
Ansprechpartner (fachlich):
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Petra Vaut :
Bescheinigung:
Die Teilnehmenden erhalten am Seminartag umfangreiche Unterlagen im BWI-Bau-Standard.

Nach Abschluss der Veranstaltung wird eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt.
Kosten:
490,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer
583,10 EUR einschl. Mehrwertsteuer
Frühbucherpreis:
bis zum 16.09.2021
440,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer
523,60 EUR einschl. Mehrwertsteuer